Schifffahrt und Meerestechnik im Arbeitsprogramm von Cluster 5 und 6 sowie in einer Europäischen Partnerschaft (ZEWT)

Europäische Partnerschaften sind Initiativen, bei denen sich die EU-Kommission und private und/oder öffentliche Partner gemeinsam verpflichten, ein Forschungs- und Innovationsprogramm zu unterstützen. Private Partner können z.B. aus der Industrie kommen; öffentliche Partner können z.B. Ministerien sein. Im Kontext der Partnerschaften gibt es spezifische Förderaufrufe und zum Teil eigene Arbeitsprogramme. Im Bereich Mobilität gibt es sowohl Partnerschaften zu den Bereichen Schifffahrt/Meerestechnik, bodengebundener Verkehr und Luftfahrt als auch thematisch übergreifende Partnerschaften.

Gezeichnetes Symbol eines Schiffs schwebt über der Hand eines Geschäftsmannes
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Neben den Ausschreibungen zu "Zero Emission Waterborne Transport“ (ZEWT) gibt es eine Reihe weiterer Förderthemen zu Schifffahrt und Meerestechnik in unterschiedlichen Bereichen von Horizont Europa. In Cluster 5 und 6 finden Sie für das Jahr 2022 insbesondere folgende maritime Schwerpunktthemen: 

  • Beschleunigung der Bereitstellung neuer und gemeinsam genutzter Mobilitätsdienste für das nächste Jahrzehnt
  • Intelligente Nutzung widerstandsfähiger, nachhaltiger und effizienter Transportvorgänge
  • Nutzung elektrischer Energiespeichersysteme und bessere Optimierung der elektrischen Großbatterieleistung in vollständig batterieelektrischen und hybriden Schiffen (ZEWT)
  • Innovative Energiespeichersysteme an Bord von Schiffen (ZEWT)
  • Nutzung erneuerbarer Energien für die Schifffahrt, insbesondere mit Fokus auf das Potenzial der Windenergie (ZEWT)
  • Transformation der Bestandsflotte hin zu einem umweltfreundlicheren Betrieb durch Umrüstung (ZEWT)
  • Nahtlose sichere Logistik durch einen autonomen wasserbasierten Fracht-Feeder-Loop-Service
  • Computertools für den Schiffbau
  • Sicherere Navigation und Bekämpfung von Containerschiffbränden
  • Integration und Harmonisierung von Logistiknetzwerken durch operative Konnektivität, um Frachtflüsse zu optimieren und die Logistik klimaneutral zu machen
  • Vorhersage der städtischen Gütererzeugung und -nachfrage, einschließlich der Digitalisierung des städtischen Güterverkehrs
  • Fortschrittliches und multimodales Netz- und Verkehrsmanagement für nahtlose Tür-zu-Tür-Mobilität von Passagieren und Gütern
  • Intelligente und effiziente Wege zum Bau, zur Wartung und zur Stilllegung ohne Emissionen von  Verkehrsinfrastrukturen
  • Neue Konzepte und Ansätze für resiliente und umweltfreundliche Güterverkehrs- und Logistiknetzwerke gegen Störereignisse (u. a. Pandemien)
  • Entwicklung und Demonstration technologischer Lösungen für die Dekarbonisierung und Beseitigung anderer schädlicher Emissionen der wichtigsten Schiffstypen und -dienste,
  • Erleichterung und Implementierung wirtschaftlich tragfähiger Technologien und Konzepte für den emissionsfreien Wasserverkehr, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in wachsenden Märkten für umweltfreundliche Schiffstechnologien zu stärken. Zugleich soll es so möglich werden, wieder in Märkte einzutreten, die derzeit von anderen Wettbewerbern dominiert werden,
  • Erleichterung der Umsetzung von Vorschriften und Richtlinien auf nationaler und internationaler Ebene, einschließlich der Entwicklung von Standards. Auf diese Weise sollen technologische Lösungen für den emissionsfreien Wassertransport bis spätestens 2030 umgesetzt werden,
  • Erleichterung der Einführung innovativer emissionsfreier Wassertransporttechnologien und -lösungen im maritimen Sektor, die das Wirtschaftswachstum und die europäische Beschäftigung unterstützen.

Die EU-Kommission gibt jährlich die Themen der Förderaufrufe bekannt. Dabei basieren die Themen auf Expertenbeiträgen und öffentlichen Konsultationen der Technologieplattform . Wenn Ihre Organisation daran interessiert ist oder wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie sich direkt an WaterborneTP wenden oder sich bei uns vorinformieren.

Ihr Ansprechpartner: , Tel.: 0381 20356 282