16.06.2026 Energie, Städte
Neue EPAH-Länderprofile stärken Kommunen im Kampf gegen Energiearmut
Um wirksame Maßnahmen gegen Energiearmut zu entwickeln, benötigen Kommunen belastbare Informationen über die Situation vor Ort. Der Energy Poverty Advisory Hub (EPAH) stellt hierfür nun aktualisierte Länderprofile für alle EU-Mitgliedstaaten bereit.
Energiearmut bleibt eine der zentralen sozialen Herausforderungen der europäischen Energie- und Klimawende. Städte, Gemeinden und Regionen stehen dabei vor der Aufgabe, betroffene Haushalte gezielt zu identifizieren und passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln. Voraussetzung dafür sind jedoch verlässliche Daten sowie ein gutes Verständnis der jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen. Um kommunale Akteure hierbei zu unterstützen, hat der Energy Poverty Advisory Hub (EPAH) umfassende Länderprofile für sämtliche EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Die sogenannten „Country Fiches“ bündeln relevante Indikatoren, politische Strategien und Praxisbeispiele zur Bekämpfung von Energiearmut. Sie sollen den Austausch zwischen Ländern erleichtern, fundierte Entscheidungen unterstützen und die Entwicklung wirksamer lokaler Maßnahmen fördern. Die Länderprofile ergänzen bestehende EPAH-Angebote wie Dashboards, Fachpublikationen und Praxisdatenbanken. Ziel ist es, Kommunen einen leichteren Zugang zu Informationen zu ermöglichen und datenbasierte Ansätze für eine gerechte Energiewende zu stärken. Damit leistet EPAH einen wichtigen Beitrag, um Energiearmut europaweit sichtbarer zu machen und lokale Handlungsfähigkeit zu verbessern.
Schauen Sie sich auch gern die vollständige Meldung sowie die EPAH-Länderprofile für alle EU-Mitgliedstaaten an.